Viel Spaß beim Windelfrei!

Windelfre - wie geht's?

Windelfrei - Wie geht's?

topf   Windelfrei, Topffit, Sauberbleiben oder die Natürliche Babyhygiene.... viele Bezeichnungen für die älteste Art, auf die Ausscheidungsbedürfnise eines Babys mit Respekt zu reagieren.

 

Ihr Baby zeigt schon ab der Geburt, dass es „muss“. Sie halten es dann über eine Toilette oder ein Töpfchen, damit es sich frei entleeren kann.

 

Konkret:

Betrachten Sie die Windel Ihres Babys nicht als den richtigen Ort zum Ausscheiden. Vielmehr als eine Art Unterwäsche, die saugfähig ist und eine Panne auffangen kann.

 

Wie funktioniert es?

 

* Vereinfachen Sie Ihr Wicklesystem: 

- altbewährte Stoffwindeln, (gefaltet in ein Rechteck) mit MokoMini befestigt

- oder in einer Wollunterhose oder Überhose gelegt

  • benutzten Sie lieber Trainerhosen (mokoMaxi)

  •  

* Vereinfachen Sie die Bekleidung Ihres Babys:

- T-shirt oder Body mit offenen Druckknöpfen

  • Hose mit Gummiband in der Taille

  • Strampler mit Druckknöpfen im Schritt.

 

So können Sie stressfrei anfangen, mit Ihrem Baby zum Klo gehen, immer, wenn es dies braucht. Je besser Ihre gegenseitige Kommunikation, umso seltener wird eine Windel gebraucht.

 

TIPP: Tragen Sie Ihr Baby viel - Körpernähe fördert das gegenseitige Verstehen.

 

Wie weiss ich, dass mein baby muss?

Signale

Ihr Baby wird ohne ersichtlichem Grund unruhig, strampelt und quengelt, oder aber plötzlich ruhig und konzentriert. Während des Stillens hört es auf zu trinken oder trinkt sehr unruhig. Im Tragetuch fangt es an sich „frei zu kämpfen“. In der Nacht wird es wach oder wechselt in den leichten Schlaf, den frau an der erhöhten Körperaktivität und Atemfrequenz erkennt. Babys haben eine breite Palette von Zeichen: Sie können Schluckauf bekommen oder sogar schielen. Mobile Babys können sich in den Schritt greifen oder sich Richtung Töpfchen oder Badezimmer bewegen. Babys, die Ruhe bevorzugen, verstecken sich hinter Möbeln. Manchmal kann eine Spielunterrechung und ein Blick in die Ferne ein Signal sein. Jedes Kind hat seine eigene Art sich mitzuteilen, die sich mit fortschreitendem Alter ändern kann.

Wenn Sie keine klaren Signale erkennen können, versuchen Sie es mit

 

Timing:

Bieten Sie Ihrem Baby eine Pinkelpause immer nach dem Aufwachen, nach dem Stillen (oder während dessen), vor und nach der Autofahrt und nach längere Zeit im Tragetuch.

 

Intuition

funktioniert auch bei „Nicht-Naturvölkern“. Wenn Ihnen eine innere Stimme sagt, dass Ihr Baby muss, raten wir Ihnen die Arbeit liegen zu lassen und zu gehen. Es kann ja auch passieren, dass Sie unwillkürlich ins Badezimmer gehen, um dort rauszufinden, dass es nicht Sie sind, die muss, sondern Ihr Baby im Tragetuch :-)

 

Kommunikation

Sie müssen nicht nur nach möglichen Signalen Ausschau halten, auf die Uhr schauen oder warten, bis Ihr Kind anfängt zu sprechen. Sie können ihm mit einem „Schlüssellaut“ helfen, wie z.B. „sss“ oder „schschsch“, der bedeutet: „Jetzt kannst du“. Sie können auch ein Handzeichen verwenden. Babys können es schon mit 7 Monaten imitieren.

 

Wenn Sie Ihrem Baby schon früh die Möglichkeit geben, seinen Ausscheidungswunsch verständlich zu äußern, wird Ihr „windelfreies“ Leben einfacher. Sie werden sich freuen, wenn Ihr Baby aktiv und eindeutig kommuniziert und nach dem Ausscheiden glücklich und enspannt lächelt.